31.12.2005
Silvester-Schitour Stuhleck

Um für die Silvesterfeier heut´ abend Fit zu sein, (und um meine neuen Tourenschi auszuprobieren) haben wir beschlossen eine kleine Tour zu machen.
Wir fuhren zum Parkplatz bei der Schischule Stuhleck in der Nähe der Mittelstation vom Sessellift. Leichter Schneefall und ein mittelstarkes Winterlüfterl begleitete uns den ganzen Tag. Das erste Stück vom Aufstieg ging entlang der Schipiste. Dann querten wir zur Rodelbahn und stiegen entlang dieser in etliche Serpentinen nicht steil, aber lange, hinauf bis zum Friedrich Haus. Die dick mit Schnee beschneiten Bäume ließen das Herz aufgehen. Kurze Rast, dann ging es weiter. Wir hielten uns links vom Schilift und kamen, diesmal entlang der Schipiste zum Schwaiger-Haus. Kurze Rast. Da wir beide schon etwas müde waren (fehlende Kondition!) sind wir so zügig wie möglich wieder ins Tal, ohne auf den Gipfel gegangen zu sein. Jetzt konnte ich meine neuen Schi richtig testen, (beim Aufstieg merkte ich keinen Unterschied zu den alten) sie sind sehr drehfreudiger und so konnte ich die Abfahrt trotz Müdigkeit genießen.
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8. Oktober 2005



RAX-HAIDSTEIG und BISMARKSTEIG

Samstag, 08.10.2005

Heute wollten wir Otto, unseren Bergkameraden und Klettersteig-Neuling, das Fürchten lernen! ( hat sich aber nicht gefürchtet!! ). Nun, Otto ist mit uns schon einige kleine Klettersteige auf der Rax und Hohen Wand gegangen. Also dachten wir, es ist Zeit, mit ihm einen richtigen Klettersteig zu gehen. Es soll der Haid-Steig sein, denn der hat`s in sich. Wir trafen uns in Prein an der Rax, Schwägerin Ilse, die mit uns mitfuhr, ist mit dem Auto weiter auf´s Preiner-Gscheid gefahren. Dort hat sie sich mit Maria und Ralf getroffen und sie sind gemeinsam über´s Waxriegelhaus und Göbl-Kühn-Steig zur Seehütte aufgestiegen und haben auf uns gewartet. Wir sind mit Otto nach Griesleiten gefahren und dann begann für Otto das „Abenteuer Haidsteig!“ 1 ½ Stunden brauchten wir bis zum Einstieg, gerade lange genug, um die Muskeln zu erwärmen. Herrliches Herbstwetter und erstaunlicherweise sehr wenig Leute unterwegs. Beim Einstieg den Klettergurt angelegt und los ging`s. Vor uns eine Gruppe von 5 Leuten, die schon weiter oben in der Wand sind, hinter uns noch 3 Leute, die aber sehr weit zurückgeblieben sind. Also konnten wir den Aufstieg richtig genießen. Anfangs hat Otto ein wenig geschluckt wegen der Steilheit und der vielen Luft unter den Füßen, jedoch, je höher wir kamen, desto sicherer fühlte er sich und konnte den Steig sogar genießen. Nach 2 Stunden waren wir beim Ausstieg und es wurde etwas neblig. Otto war ein wenig müde, aber glücklich, den Steig geschafft zu haben und er kann richtig Stolz auf seine Leistung sein. Sind in 20 min. zur Seehütte, wo wir unsere Freunde und Ilse trafen. Kurze Mittagsrast. Dann gingen wir gemeinsam Richtung Bismarksteig. Ilse, Maria und Ralf mit Alice sind über den Waxriegel-Kamm wieder abgestiegen, wir drei weiter am Steig zum Karl-Ludwig-Haus. Für Otto wieder ein Klettersteig-Erlebnis. Diesmal nicht in der Senkrechten, sondern in der Waagrechten. Herrlicher Quergang in der Wand vom Predigtstuhl ( 1 Stunde ). Kurze Rast im Karl-Ludwig-Haus, Abstieg über den Schlangenweg in 1:10 zum Auto, auf´s Preiner-Gscheid. Etwas müde sind wir nach Hause gefahren.


"Fotos siehe Hier

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24. bis 25. September 2005



Wochenend-Tour Schneeberg

Samstag, 24.09.2005

Um 7h früh, bei herrlichstem Wetter, holten wir Ilse ab und fuhren nach Puchberg am Schneeberg. Die Glückliche darf die ersten 780 hm mit der Schneebergbahn bis zur Station Baumgarten 1369m rauffahren. Wir schafften diesen Aufstieg zu Fuß in 2:15. Nach einer kräftigen Stärkung mit Buchteln und Bier, bzw. Tee machten wir uns auf dem Weg über den nördlichen Grafensteig zur Edelweißhütte 1248m. Durch den vielen Regen in der letzten Zeit und anscheinend neuer Zustieg zum Steig waren die ersten paar hundert Meter sehr schlecht zu gehen. Der Boden sehr aufgeweicht und deshalb sehr rutschig. Am alten Originalweg ging es dann bedeutend besser. Im ständigen Auf und Ab ging es rund um den halben Berg. Man denkt, es geht immer eben dahin, jedoch: es sind immerhin 480hm zu gehen. Und das hat Ilse, die heuer selten mit uns mit war, doch etwas geschafft. Um 17 Uhr, nach einer reinen Gehzeit von 4:45 sind wir, sehr zur Freude unserer Bergfreunde, die schon auf uns warteten, bei der Edelweißhütte angekommen. Ich habe in der Früh schon bemerkt, dass ich mich nicht so richtig wohl fühle, irgend etwas ist nicht in Ordnung. In der Hütte habe ich es bemerkt: meinen Rotlauf habe ich schon wieder im rechten Bein! Haben aber trotzdem einen netten, gemütlichen Hüttenabend gehabt.

Sonntag 25.09.2005
Frühstück um 8h auf der sonnigen Terrasse (den ganzen Sommer konnten wir so etwas nicht genießen!). Um 9h30 haben wir uns von Ilse und unseren Bergfreunde verabschiedet und sind über dem Fadensteig in 2:10 zur Fischerhütte 2049m aufgestiegen. Die letzten hundert Höhenmeter sind wir leider im Nebel gegangen, deshalb gingen wir auch nicht auf den höchsten Punkt vom Schneeberg, dem Klosterwappen 2076m. Habe mich beim Aufstieg sehr geplagt und war schon nahe daran umzukehren! Aber das herrliche Wetter hat mich zum weitergehen verleitet. Nach einer kurzen Rast in der Hütte sind wir zum Damböckhaus 1810m und weiter zur Station Baumgarten in 1:35 abgestiegen. Hier machten wir abermals Rast ( frei nach Georg Danzer: ..“bei a paar Buchteln und bei an Bier“). Der Abstieg nach Puchberg auf der Forststraße dauerte nochmals 1:35 und ich war richtig froh, als wir am Bahnhof, wo wir unser Auto geparkt haben, angekommen waren. Sind fast staufrei nach Hause gekommen.
rutschiger Weg große Stufe am Grafensteig kurze Rast wie in den Dolomiten Edelweißhütte Schotterweg beim Frühstück Fadensteig Einstieg Fadensteig beim Klettern die Fischerhütte Station Baumgarten Elisabeth-Kircherl beim Buchtel-Schmaus Nostalgie-Bahn


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10. September 2005



Hohe Wand und Steinwandklamm

Samstag, 10.09.2005

Mit Maria, Ralf und deren geländegängigem Hündchen Alice sind wir auf der Hohen Wand, durch die kleine Klause und am Naturfreundesteig (Alice zeitweise auf Ralf`s Schulter ), auf das Waldegger-Haus gegangen. Nach einer kurzen Rast sind wir zum Saugraben und durch die große Klause (Waldegger-Steig), Alice wieder zeitweise auf Herrchen´s Schulter, zum Auto abgestiegen. Da das Wetter herrlich war und wir noch Zeit hatten, sind wir zum Gasthof Jagasitz, bei der Steinwand-Klamm, gefahren. Über die Forststraße zum Klamm-Einstieg abgestiegen. Aufstieg erst durch die Klamm und dann weiter über den Rudolf-Decker-Steig zurück zum Gasthof Jagasitz. (nähere Beschreibung siehe Tour vom 20. August 2005). Abends gemeinsames essen beim Chinesen.







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