Rax Wildfährte 21.-22. Juli 2007


Nach vielen Wochen Pause war es nun wieder soweit. Wir machten eine Tour auf die Rax.

Sa. 21.07.2007
Um 7h in der Früh wurden wir von unseren Freunden Maria und Ralf von Zuhause abgeholt und wir fuhren nach Hinter-Naßwald, wo wir ca. 8h30 ankamen.
Nachdem wir uns sorgfältig mit viel Sonnencreme beschmiert hatten, die Sonne brannte jetzt schon kräftig vom wolkenlosen Himmel, marschierten wir gegen 8h45 los. Erst entlang der Forststraße, vorbei an der Materialseilbahn vom Habsburghaus bis zur Abzweigung Kaisersteig bzw. Bärenloch und Wildfährte. Hier machten wir kurz Rast.
Nun ging es ziemlich steil den Wald hinauf zur Hauptwand der Kahlmäuer, dann noch im Zick Zack eine riesige, steile Schotterhalde hinauf, wo sich der eigentliche Einstieg zum Bärenloch und Wildfährte befindet. Wieder kurze Rast, dann konnte das richtige Vergnügen beginnen. Erst eine kaminartige Rinne empor, dann ein kurzer, aber sehr ausgesetzter und gut versicherter Quergang durch ein fast senkrechtes Wand´l. Weiter über gut gestuften Felsen bis zur Wegteilung auf der bewachsenen Bergstufe. Von der Schulter, eine Felsrinne querend, auf ein breites Band hinunter und diesem ansteigend folgen. Auf eine Schulter aufsteigend und bis zum Ende des Bandes. Nun das mit Drahtseilen versicherten Schlußwandl ausgesetzt empor und wir standen am Raxplateau.
Wir wanderten, vorbei an der Grasbodenalm, zum Bärengraben hinab und den entlang bis zum Karl-Ludwig-Haus (1804m). Da wir hier übernachteten, aber sehr zeitig ankamen, hatten wir beschlossen, noch zum Habsburghaus zu gehen. Nach einer angemessener Rast sind wir in 59 min. zum Habsburghaus marschiert, haben dort ein Bier getrunken und Kuchen gegessen und sind in 55 min. wieder zurück zum Karl-Ludwig-Haus. Weil es am Abend wesendlich kühler wurde als die letzten Tage in Wien, haben wir herrlich gut geschlafen (die Müdigkeit trug auch einiges dazu bei).

So. 22.07.2007
Nach dem Frühstück um 7h30 sind wir gegen 9h aufgebrochen. Wir wollten über den Bismarcksteig zur Seehütte, dann weiter über den Trinkstein zum Habsburghaus.
Da es aber sehr nach Regen ausgesehen hat und der Wetterbericht Gewitter vorausgesagt hatte, verzichteten wir auf den Bismarcksteig und gingen direkt über den Trinkstein zum Habsburghaus, wo wir nach 1:30 ankamen. Unterwegs haben sehr viele Edelweiß gesehen. Natürlich war es für´s Mittagessen zu früh, haben deshalb haben wir nur etwas getrunken und sind dann auf dem Kaisersteig nach Hinternasswald abgestiegen. Die Wolken lösten sich während des Abstiegs auf, ohne dass es geregnet hat. Die letzten 45 min auf der Forststraße bis zum Parkplatz durften wir wieder bei Sonnenschein gehen.
Unsere Mittagsrast hielten wir in einem Gasthof in Hinter-Naßwald. Dann wurden wir wieder nach Hause gebracht.
Auf der Schotterhalde kaminartige Rinne Querung im Wand´l kurzes gehgelände kurze Steilstufe Empfang bei der Hütte beim Habsburghaus beim Jahnkreuz Edelweiß Abstieg beim Habsburghaus im Kaisersteig

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