Hohe Wand - Am Grafenbergweg zur Wilhelm Eichert-Hütte


Samstag, 31.01.2009
Da der Wetterbericht für den heutigen Tag etwas besseres Wetter und einige Sonnenstrahlen versprochen hatte, nutzten wir den Tag und machten mit Maria und Ralf eine kleine Wanderung auf die Hohe Wand.
Vom Parkplatz in Zweiersdorf gingen wir, erst sanft ansteigend, in Richtung Grünbach, vorbei an den Abzweigungen diverser Steige, die durch die Felsen auf die Hohe Wand führen, bis zum Gasthof „Seiser Toni“. Hier kommt man zum Grafenbergweg, der über die Große Kanzel zur Wilhelm Eichert-Hütte führt.
Nun wird der Weg endlich steiler und wir stapften im teilweise wadentiefen Schnee hinauf. Die ersten Sonnenstrahlen kämpften sich mühsam durch die Wolken und verwandelten den Wald in einen Märchenwinterwunderwald. Unsere Maria kämpfte sich trotz Schmerzen in der Hüfte, in den Beinen und am ganzen Körper tapfer nach oben.
Nach 2:26 waren wir bei der Hütte, wo wir Mittagsrast hielten. Nach der Stärkung, wobei Maria sich wieder gut erholte, ging es den selben Weg in 1:26 wieder zurück.
Wegweiser beim Abmarsch durch den Wald Grafenbergweg na, kommt endlich letzte Steilstufe nur noch ein paar Schritte durch den tiefverschneiten Wald bei der Hütte


Von Prein, durch den Rettenbachgraben auf das Waxriegelhaus.


Samstag, 10. Jänner 2009
Nach monatelanger Bergabstinenz, hervorgerufen durch Hauskauf, diverse Umbauarbeiten im „neuen“ Haus, Übersiedlung und letztendlich durch meine Kniereparatur (Meniskuseinriß, passiert im Frühjahr 2008 auf Teneriffa, beim Abstieg vom 2715m hohen Guajara, eine der höchsten Erhebung des sogenannten „Caldera-Randes“) wollten wir einmal , sozusagen als Eingehtour, eine kleine Wanderung auf die Rax durchführen.
Mit Maria und Ralf fuhren wir nach Prein, wo wir bei der ersten Kehre, dem Beginn des Rettenbachgrabens, das Auto abstellten.
Um 10 Uhr, bei herrlichem, aber saukaltem Wetter (-9°C) zogen wir los. Zuerst ging es auf einer, zum Teil sehr stark vereisten, Forststraße entlang des Baches. Vorbei am Ende einer ehemaligen Schipiste bis zum Grabenende. In einer steilen Rechtkurve zieht sich der Weg weiter zum sogenannten „Hinterleitner“. Von hier weiter, einen steilen Waldweg hinauf, einige Male eine Forststraße querend, bis unterhalb vom „Neukogel“ 1279m. Von dort, auf einer großen Waldlichtung, hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Preinerwand. Ab hier sind es noch ca. 20 Minuten bis zum Waxriegelhaus (das einen neuen Pächter und eine ausgezeichnet gute Küche hat), wo wir Mittagsrast machten.
Abgestiegen sind wir entlang der Piste aufs Preiner-Gschaid (Edelweiß-Hütte ganz und gar geschlossen) und weiter, sehr steil durch den Wald hinunter zum Rettenbach. Da die Brücke über dem Bach nicht mehr existiert, mussten wir uns erst einen Übergang suchen, was nicht ganz leicht war durch das viele Eis. Nach insgesamt 1 ½ Stunden Abstieg waren wir wieder beim Auto.
vereister Wasserfall im Graben endlich die ersten Sonnensrahlen beim Neukogel beim Neukogel Preinerwand die letzten Meter zum Waxriegelhaus beim steilen Abstieg zum Rettenbach beim steilen Abstieg zum Rettenbach

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