Raxtour – 22. April 2006

Wieder zieht es uns auf die Rax.
Da wir heuer im Sommer wieder eine größere Bergtour unternehmen, wollen wir fleißig trainieren und viele Höhenmeter machen.
Heute sind wir alleine und können unser Tempo selbst bestimmen. Bei herrlichem Wetter sind wir vom Preiner-Gscheid, wie vor 2 Wochen, die Piste entlang bis zum Waxriegelhaus, dann weiter über den Waxriegelkamm auf den Predigtstuhl (1902m). Trotz dem schönen Wetter sind wir alleine unterwegs. Haben für den Aufstieg nur 2 Stunden gebraucht. Am Gipfel haben wir uns von einem zufällig vorbeigekommenen Tourengeher fotografieren lassen - heute funktioniert die Kamera wieder, Batterien frisch geladen!
Weiter ging es in 20 min zum Karl-Ludwig-Haus. Hier machten wir Mittagsrast.
Der Abstieg wieder über den Karlgraben. Nach einer Stunde waren wir am Parkplatz. Unterwegs, unterhalb der Siebenbrunnen-Wiese, konnten wir zahlreiche Schneerosen bewundern. So viele sind uns früher hier nie aufgefallen.


Fotos siehe hier:



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Raxtour – 8. April 2006

Wir haben uns mit Maria und Ralf um 9h am Preiner-Gscheid getroffen.
Nach einer kurzen Frühstückspause in der Edelweißhütte sind wir, bei herrlichstem Frühjahrswetter, über den Waxriegelkamm auf den Predigtstuhl, 1902m, gegangen. Da teilweise noch viel Schnee liegt, haben wir für den Aufstieg doch 3 Stunden gebraucht. Fotografieren habe ich auch fast nichts können, da die Batterien leer wurden und die Ersatzbatterien nicht geladen waren. Hätte nie gedacht, dass mir so etwas passieren kann!
Für den Abstieg zum Karl-Ludwig-Haus brauchten wir eine weitere ½ Stunde. Mittagsrast.
Abstieg über den Karlgraben zum Parkplatz am Preiner-Gscheid in 1:30.


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Wochenende – 11.-12. März 2006

Zirbitzkogel 2396m in den Seetaler Alpen und (geplant war der Greim 2474m in den Wölzer Tauern, bei St. Peter am Kammersberg, jedoch wegen der hohen Lawinengefahr haben wir diese Tour nicht gemacht) Schifahren am Kreischberg 2002m bei Murau.

 
Samstag 11. März 2006
Um 6h früh sind wir von Hannes abgeholt worden und waren um 9h15 bei der Sabathy-Hütte 1620m, am Fuße des Zirbitzkogels. Um 9h 45 sind wir losmarschiert.
Von der Sabathyhütte geht es erst einmal links des ehemaligen Schleppliftes hinauf, bis links der bezeichnete Weg ins Lindertal bzw. zur Linderhütte abzweigt. Diesem Weg folgten wir bis zur Linderhütte und weiter aufwärts bis zum Lindersee. Kurze Rast, wir stärkten uns mit heißem Tee und Müsliriegeln, denn jetzt wird es steil.
Die letzte Stunde Aufstieg führt uns in ein steiles Kar bis hinauf zum Kamm, diesen nach links entlang bis zum Zirbitzkogelhaus 2376m unterhalb des Gipfels. Nach 2:30 waren wir oben. Der eiskalte Wind trieb uns in die Hütte, wo wir ca. 1 Stunde Rast machten. Dort wurde uns auch abgeraten auf den Greim zu gehen - zu große Lawinengefahr.
Die nun folgende Abfahrt war einfach super! Durch den vielen Schnee der noch liegt und die vielen Tourengeher, die schon runtergefahren sind, ist es wie auf einer Schipiste. Hannes ist vorgefahren und wir folgten seiner Spur. So hat er uns gut und sicher das steile Kar hinunter gebracht. Ab dem Lindersee wurde es flacher und wir konnten zügig bis zur Sabathyhütte abfahren. Für die Abfahrt brauchten wir eine ¾ Stunde. Wie kehrten in der Hütte ein und besprachen was wir nun am Sonntag unternehmen werden.
Hannes machte den Vorschlag, nach Scheifling zu fahren, denn dort steht sein Geburtshaus, uns im Ort ein Quartier zu suchen und am Sonntag am Kreischberg Schi fahren. Wir waren einverstanden und so haben wir es auch gemacht.


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Schitour Kreuzschober 1.410 m

 
Samstag 25. Februar 2006
Dieses Wochenende war wieder ein Treffen mit unseren Bergfreunden. Da ausgemacht war: Treffpunkt 17 h Wilhelm-Eichert-Hütte auf der Hohen Wand, hatten wir Zeit, vorher noch eine kleine Schitour zu machen.
Hannes und Andi wollten auch mitgehen, also haben wir uns um 9h am Parkplatz beim „Gehöft Hofbauer“, außerhalb von Mürzzuschlag, getroffen.
Erst geht es über Weidewiesen zur Abzweigung „Sepplbauer“ – „Tonibauer“. Dann den Weg geradeaus, einen Ziehweg taleinwärts. Über eine Brücke, durch eine enge Gasse an einem Gehöft vorbei, weiter aus dem Graben hinaus über freie Flächen zur sogenannten „Schnoaß´n Hütte“. Von dort über ehemaliges Pistengelände hoch zur Kaarl-Alm.
Bei der Kaarl-Hütte kehrten wir ein und machten eine kurze Rast. Den relativ steilen Aufstieg zum Gipfel schafften wir in 15 min. Angeblich gibt es am Gipfel eine traumhaft schöne Aussicht ins Wechselgebiet, zu den Fischbacher Alpen und zum Hochlantsch. Man soll angeblich auch die Rax und Schneealpe sehen, jedoch ist heute wieder, wie beim letzten Mal, zu schlechtes Wetter, um wirklich etwas davon zu sehen.
Andi, der mit dem Snow-Board unterwegs ist, fuhr als erster den Gipfelhang runter, gefolgt von Hannes und Regina, ich zitterte mich halt irgendwie runter. Der Schnee ist sehr hart und es kostet einiges an Überwindung, einen Schwung zu machen. Einige Zeit später war ich dann auch bei den Dreien und wir konnten dann, entlang dem Aufstiegsweg, zum Parkplatz abfahren. Brauchten über eine Stunde für die Abfahrt (normalerweise ½ Std).
Unsere Begleiter machten sich auf dem Heimweg, wir beide fuhren auf die Hohe Wand zu unserem Treffen.
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Schitour Stuhleck

 
Samstag 11. Februar 2006
Da Regina nun auch neue Tourenschi hat, mussten wir sie auch gleich ausprobieren!
Nachdem wir die Tour am Stuhleck schon kennen und hier trotz dem vielen Schnee keine Lawinengefahr besteht, steht einem Test nichts im Wege.
Sind zeitig in der Früh nach Spittal am Semmering, zum Parkplatz der Sessellift-Mittelstation gefahren. Bei leichtem Schneefall sind wir entlang der Schipiste (Aufstieg entlang der Rodelbahn war gesperrt) zur Friedrich-Hütte aufgestiegen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter. Anfangs noch der Piste entlang, dann auf gespurtem Weg durch den Wald, bis zum Ende des Schleppliftes. Ab hier wurde es ungemütlich! Nebel und starker Wind machten den Aufstieg zum Günter-Haus zu keinem Vergnügen. Nach insgesamt 3 Stunden Aufstieg, vom Parkplatz weg, waren wir oben. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast begannen wir die Abfahrt. Das erste Teilstück bei Nebel und Sturm war grausig, ab dem Ende vom Schlepplift, wo die Schipiste beginnt, fing für uns das Vergnügen an. Regina konnte nun ihre neuen Schi testen: kein Vergleich zu den alten Schiern, sie lassen sich viel leichter Drehen, kurze Schwünge machen sich fast von alleine, wenn man die Technik richtig ausführt. Es ist halt weniger anstrengend als mit den alten langen Schiern (so die Meinung von Regina).
Nachdem die Kälte am Gipfel doch etwas an Kraft gekostet hat und Regina mit den neuen Schiern immer wieder bremsen musste, auf dass sie nicht zu schnell wurden, und wir außerdem Pistenfahren nicht gewohnt sind, war Regina nach der Genussabfahrt doch ziemlich müde und so fuhren wir nach Hause.
Eigentlich wollte wir noch auf´s Waxriegelhaus auf die Rax gehen und am nächsten Tag über den Karlgraben auf das Karl Ludwig Haus. Aber so genießen wir diesen Tag zu Hause und die Homepage kann heute schon „wachsen“.






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Schitour Rax Karlgraben

 
Samstag 14. Jänner 2006
Jedes Mal, wenn wir im Winter auf der Rax waren, haben wir zu uns gesagt: „Da kommen wir zwar mit den Schiern vielleicht hinauf, aber den Karlgraben runterfahren schaffen wir nie!“.
Vorige Woche waren wir ja schon mit den Schiern beim Einstieg in den Karlgraben und die Schneeverhältnisse waren optimal. Nur hatten wir zu wenig Zeit, weiter hinauf zu gehen.
Also war es heute so weit.
Um 7h fuhren wir los und waren um 8h30, bei herrlichstem Wetter, auf dem Preiner Gscheid. In der Edelweißhütte noch einen Tee getrunken und dann ging´s los.
Den Aufstieg bis zur Siebenbrunnenwiese haben wir schon öfters mit den Schiern gemacht, ab da ist es für uns „Neuland“. Ganz brav sind wir den Spuren gefolgt, die sehr viele Tourengeher vor uns gezogen haben. Nur nicht zu weit links (kleiner Karlgraben) halten, denn dieser Schneehang ist schon beim Abreißen. In etlichen Serpentinen ging es, nicht allzu steil immer höher. Einige Male wollte ich schon umkehren (Angst vor der Abfahrt?) doch Regina stapfte unbeirrt weiter hinauf und so konnte ich auch nicht zurückstecken (Ehrgeiz!). Auf einmal waren wir am Ende vom Karlgraben und im felsigen Gelände knapp unterhalb vom Karl-Ludwig-Haus. Diese letzten 50 Höhenmeter sind meistens schneefrei und öfters sehr vereist - nur diesmal nicht! Also konnten wir mit den Schiern bis zur Hütte gehen. Lange 2 Std 45 brauchten wir für den Aufstieg, nun war eine Mittagspause angesagt.
Um 14h war es soweit, die Abfahrt muss sein. Also fuhren wir erst zur Scharte (Anfang vom Schlangenweg), dann ging es sehr steil hinab bis zum Karlgraben. Es kostete uns einiges an Überwindung, in diesem steilen Gelände einige Schwünge zu machen. Dank der super Schneeverhältnisse kamen wir ohne Sturz bis hierher. Wir dachten, der Graben ist dann nicht mehr so steil, aber wir irrten. Die erste Hälfte ist auch noch sehr steil, erst ab der Mitte wird er dann etwas flacher. Doch wir schafften auch den Graben sturzfrei, jedoch mit einiges an „Knieschnackerln“. Der Rest der Abfahrt, über die Siebenbrunnenwiese und weiter zum Preiner Gscheid, war ein Vergnügen.


Fotos siehe hier:



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Schitour Stuhleck und Rax
Freitag 06. bis Samstag 07. Jänner 2006

 
Freitag 6. Jänner 2006
Hatten wir doch das alte Jahr zu Silvester mit einer Schitour ausklingen lassen, so sagten wir uns, das Neue soll auch mit einer Schitour beginnen.
Also fuhren wir wieder nach Spittal am Semmering, zum Parkplatz bei der Schischule Stuhleck, in der Nähe der Mittelstation vom Sessellift. Das Wetter war auch nicht viel besser als zu Silvester. Nur kein Schneefall, auch nicht windig und der Nebel kurz vor der Auflösung. Man merkte, dass sich die Sonne durchkämpfen will, aber es gelingt ihr nicht so recht. Das erste Stück vom Aufstieg ging entlang der Schipiste (wie immer), dann querten wir zur Rodelbahn und stiegen entlang dieser in etlichen Serpentinen nicht steil, aber lange, hinauf bis zum Friedrich Haus. Kurze Rast. Dann stiegen wir weiter auf, rechts vom Schlepplift durch den tiefverschneiten Wald. Dann Querung der neuen Schipiste der Steinbachalm und weiter Aufstieg zur Sessellift-Bergstation 1772 m.
Nun war die Sicht gleich null. Jedoch riss der Nebel ab und zu etwas auf und wir schafften die letzten Meter zum Alois-Günther-Haus 1783m. Einkehr und 1 Stunde Mittagsrast. Für den Aufstieg brauchten wir gemütliche 3:45. Da wir in der Früh etwas später wegfuhren als üblich, war es ca. 15h30 als wir mit der Abfahrt begannen. Anfangs durch den Nebel etwas mühsam, die richtige Spur zu finden, weiter unten, da kein Nebel mehr, konnten wir die Schi so richtig laufen lassen.
Nach 45 min. waren wir wieder beim Auto und fuhren nach Mürzzuschlag, wo wir nächtigten.

Samstag, 07. Jänner 2006
Nach dem Frühstück fuhren wir über Kapellen auf das Preiner-Gscheid.
In der Edelweiss-Hütte zogen wir unsere Schischuhe an und zogen los. Das Wetter hier und heute bedeutend besser als gestern. Kein Wind, kein Nebel und auch keine Wolken, nur blauer Himmel und viel Sonne. So stapften wir gutgelaunt 1 1/4 Stunden bis zum Einstieg in den Karl-Graben. Weiter aufsteigen konnten wir nicht, da wir am Nachmittag ins Burgenland fahren mussten.
Die Abfahrt vom Karlgraben über die Siebenbrunnenwiese zum Waxriegel-Haus, im Tiefschnee, war ein Genuß und die Mühe wert. Mittagsrast.
Leider war die Abfahrt aufs Preiner-Gscheid viel zu kurz (350 hm), dafür konnten wir neben der Piste teilweise tiefschneefahren.

Fotos siehe hier:



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