Ötztal Rundtour 2004

So. 11.7.2004
Fahrt mit dem Auto, großteils im Regen, zum Gepatschhaus im Kaunertal. 6 Aufzahlung fürs Zimmer. Am Nachmittag eintrudeln der anderen Teilnehmer. Am Abend kommen unsere Bergführer Johann und Hannes. Kurze Tourbespechung und bald schlafen gegangen.

Mo.12.7.2004
Frühstück 7h - 8h. Dann mit dem Taxi zur Schistation auf 2700m gebracht worden. Ab ca. 9h bis 1330 Aufstieg auf die Weißseespitze 3510 m. 14h bis 1750 Abstieg über den Gepatschgletscher (der 2-größte Gletscher Österreichs), teilweise starker Nebel , dann wieder tolle Wetterstimmungen - unsere Bergführer gingen mit GPS, zum Brandenburgerhaus 3274 m. Zimmer genommen ( 6.- pro Person aufgezahlt), sehr kalt da oben (unter 6 Grad). In der Gastube angenehm warm. Am letzten Steilanstieg vor dem Gipfel ist Ginny immer wieder die Luft ausgegangen. Alle mussten warten, weil wir am Seil gingen. Aber auch ich, mit der anderen Seilschaft unterwegs, bin ziemlich eingegangen. Am Abend waren wir alle so müde, dass wir alle beschlossen haben, die morgige 12-Stundentour auf den( Weißkugel 3739 m ) sausen zu lassen. Nur David wollte auf den Weißkugel, ist aber von uns allen überstimmt worden.

Di. 13.7.2004
Wegen schlechtem Wetter war am heutigen Tag Hüttenhocken bzw. Sitzfleisch-Training angesagt. Drei unerschrockene unserer Gruppe sind doch vors Haus, und auch auf den Hüttengipfel gewesen. War nicht lohnend, aber die frische Luft tat auch gut.

Mi. 14.7.2004
Wurde um 6h munter und konnte beim Sonnenaufgang bei herrlichstem Wetter einige Fotos von der Hüttenumgebung machen. 7h Frühstück, 830 Abmarsch, das Wetter verschlechterte sich wieder. Um 13h waren wir am Fluchtkogel 3500 m .Wegen dem tiefen Schnee sehr mühsam, starker Wind und starker Nebel hemmte die Gipfelfreude. Abstieg bis 17h zur Vernagthütte 2750 m bei etwas besserem Wetter.

Do. 15.7.2004
440 aufgestanden. 6h Abmarsch bei Regen Richtung Wildspitze 3770 m. Wegen Wind, Nebel und Regen haben wir nach ca. Stunde umgedreht und sind zurück zur Hütte gegangen. Abstieg bei Regen nach Vent. Im Alt-Rofen-Hof Mittag gegessen. Wir haben uns von einen Taxi abholen lassen und sind über 100 km ins Pitztal gefahren bis zur Taschacher Alm 1780 m. 3 aus unserer Gruppe (Helmut, Renate und Liane) sind unterwegs bei einem Bahnhof ausgestiegen und heimgefahren. So waren wir nur mehr 5. Aufstieg in 3 Stunden zum Taschacherhaus 2430 m. Kein Regen mehr. Die letzten 400 Höhenmeter die Rucksäcke per Materialseilbahn hinaufgeschickt und gemütlich aufgestiegen.

Fr.16.7.2004
Frühstück war wieder um 7h. Abmarsch, 830 bis 1130 Aufstieg zur Ölgrubenscharte 3120 m. Nach einer kurzen Rast, Aufstieg zum Gipfel. Ich habe auf die Rucksäcke aufgepasst und der Rest der Gruppe ist in Stunde zum Gipfel der Hinteren Ölgrubenspitze 3296 m aufgestiegen. 10 Minuten Gipfelrast, Stunde Abstieg, steil, am kurzen Seil mit Hannes über den steilen Schneehang. Fast im Laufschritt wegen Donner und Blitz "im Nacken". 14h bis 16h Abstieg bei noch immer drohendem Gewitter zum Gepaschthaus 1900 m.

Fotos siehe: Hier

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